Abstimmung Publikumspreis 2021 mit dem Jahresthema „Ungleichheiten“

Diese drei Vereine wurden in diesem Jahr für den Publikumspreis nominiert. Nun hat jede:r von Euch 2 Stimmen, die Ihr an Eure beiden Favorit:innen vergeben könnt. Im Folgenden stellen die Vereine ihre Projekte kurz vor. Weiter unten findet Ihr die Abstimmung. Wir freuen uns über Eure Teilnahme und sind gespannt auf Eure Entscheidung! 

Die Abstimmung ist geöffnet vom 30.08. bis zum 20.09.2021


CSD Dresden e. V.

Christopher Street Day in Dresden

Der CSD Dresden e.V. verfolgt die grundsätzlichen Ziele, Respekt und Akzeptanz für gleichgeschlechtliche Lebensweisen zu fördern, Berührungsängste abzubauen und den Dialog mit der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft zu führen. Zudem setzt sich der Verein für die umfängliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transidenten ein. Jedes Jahr formuliert der CSD Dresden e.V. einen politischen, gesellschaftlichen und sozialen Forderungskatalog. Um die Forderungen der Öffentlichkeit vorzustellen und zu diskutieren, führt der CSD Dresden e.V. eine CSD-Woche mit zahlreichen politischen und kulturellen Veranstaltungen in der Landeshauptstadt Dresden durch. Höhepunkt ist das zweitägige politische und barrierefreie Straßenfest.

Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen (ENS) e.V.

Qualifizierungsreihe zum/zur Referent:in für politische Bildungsarbeit

Das ENS möchte durch das Angebot dieser Fortbildung einen Beitrag zu den Maßnahmen leisten, die sich für Empowerment und entwicklungspolitisches Engagement von Menschen mit Migrationsbiografie einsetzen. Dies heißt für das ENS, sie aktiv in die Bildungsarbeit einzubringen und in die (entwicklungs)politischen Fachdiskussionen einzubinden. Dies fördert die Verankerung der globalen Perspektive und Diversität in der Bildung für nachhaltige Entwicklung und trägt dazu bei, dass die Umsetzung der BNE-Strategie in Sachsen rassismus- und diskriminierungskritischer, und dadurch inklusiver, diverser und sozial gerechter wird. Darüber hinaus soll ein Perspektivwechsel, sowie aktive Partizipation zur Aufklärung und Sensibilisierung der Aufnahmegesellschaft ermöglicht und eine kritische Reflexion eigener Denk- und Handlungsmuster angeregt werden.

Jüdischer FrauenVerein Dresden e. V.

Zeitzeug:innengespräche

Der Jüdische FrauenVerein möchte Verantwortungsbewusstsein und Nachhaltigkeit besonders bei der Nachwende-Generation erzeugen. Authentische Zeitzeugenberichte Jüdischer Migrant:innen aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten zeigen jetzige Auswirkungen von Antisemitismus, Extremismus und Nationalismus. In einer „Lebendigen Bibliothek“ berichten die Zeitzeug:innen über ihre Verfolgungsschicksale, die in Interview-Form auf Acryl-Leuchtsäulen bildhaft dargestellt wurden. Die Exponate wurden von allen Interessierten stets als unerlässlich für den Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung eingeschätzt.

Abstimmung

Die Abstimmung wurde am 21.09.2021 um 24:00 Uhr beendet.