Team

Das Team der Lokalen Agenda Dresden stellt sich vor

Unsere Ziele sind es, Begeisterung für eine nachhaltige Entwicklung zu wecken, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, Dialog zu initiieren und Engagement für ein zukunftsfähiges Dresden zu stärken.

Die Lokale Agenda für Dresden ist ein gemeinnütziger Verein, der sich tagtäglich für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Stadt einsetzt. Der Verein wurde im Herbst 1998 unter Mitwirkung von Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Forschung, Verwaltung, Kultur und Umwelt gegründet.

Unser Verein besteht aus einer Geschäftsstelle mit Mitarbeiterinnen, die das operative Geschäft, Projekte und Netzwerkarbeit koordinieren und durchführen.

Dahinter steht unser Vorstand, unsere Mitglieder und ein großes Netzwerk, die sich aus verschiedenen kommunalen Akteur:innen zusammensetzen. Gemeinsam arbeiten wir kooperativ und mit unseren verschiedenen Ressourcen daran, Dresden nachhaltiger, gerechter und freundlicher zu machen.

Hier stellen wir uns vor:

Christine Mantu
Geschäftsführung

christine.mantu(at)la-dresden.de

Die Lokale Agenda für Dresden ist für mich mehr als ein Job. Als Projektkoordination bin ich in unserem Verein eingestiegen und vertrete nun die Geschäftsführung. Ich engagiere mich schon seit Langem zivilgesellschaftlich und kommunalpolitisch in Dresden. Ich brenne auch weiterhin dafür meine Erfahrung, mein Netzwerk sowie mein Wissen als studierte Politik- und Wirtschaftswissenschaftlerin in die Entwicklung meiner Stadt einzubringen und diese aktiv mitzugestalten.

Nichts ist kontinuierlicher in der menschlichen Geschichte als Wandel – und unsere Anpassung an diesen. Wir stehen auch jetzt vor großen Veränderungen in unserer Gesellschaft.
Der aktuelle Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung muss auf allen Ebenen geschehen und vor allem verstanden werden. Die Kommunen sind die Keimzelle für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Deswegen setze ich mich dafür ein, Akteur:innen zusammenzubringen und Rahmenbedingungen so zu verändern, dass wir diesen Wandel gemeinsam angehen können.

Ein Herzensthema ist für mich die kulturelle Landschaft Dresdens. Um der gesellschaftlichen Spaltung in Dresden entgegenzuwirken, müssen wir Foren für Begegnungen auf Augenhöhe und Verständnis füreinander schaffen und nicht zuletzt eine gemeinsame Sprache entwickeln. Ich möchte auch weiterhin meinen Teil zu einer nachhaltigen und progressiven Entwicklung meiner Umgebung beitragen und freue mich das bei der Lokalen Agenda für Dresden beruflich umsetzen zu können.

Mai Trinh
Projektkoordination

mai.trinh(at)la-dresden.de

Seit April 2021 unterstütze ich die Lokale Agenda Dresden als Projektkoordinatorin. Davor war ich als freie Referentin für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung tätig. Durch mein Masterstudium der Ökosystemleistungen konnte ich mein systemisches Verständnis zu globalen Umweltveränderungen und internationaler Nachhaltigkeitsforschung und -politik erweitern. 

Nach meiner Mitarbeit in verschiedenen Forschungsprojekten z.B. der Professur für BWL, insbesondere Nachhaltigkeitsmanagement und Betriebliche Umweltökonomie, sowie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung möchte ich mich nun aktiv am Wissenstransfer beteiligen und an strukturellen Veränderung zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele mitwirken. Besonders engagieren möchte ich mich für urbane biologische und kulturelle Vielfalt sowie mehr Wertschätzung der Natur und unserer Mitwelt. Daher bringe ich mich besonders in die Querschnittsthemen Ernährung, planetare Gesundheit und Bildung ein. 

Mit den vielfältigen Akteur:innen des Lokale-Agenda-Netzwerkes möchte ich Formate schaffen, die inspirieren und dazu ermutigen ehrlich hinzuschauen, Utopielust zu spüren und selbstwirksam zu werden. Denn ich bin überzeugt, dass Menschen Teil der Lösung sein möchten. Wie können wir im 21. Jahrhundert ein gutes Leben für alle ermöglichen? Was wollen wir dafür erschaffen, bewahren, oder hinter uns lassen? Diesen spannenden Wandlungsprozess gilt es gemeinsam zu gestalten. 

Antonia Bätzold
Minijobberin Zukunftsstadtprojekt Essbarer Stadtteil Plauen

antonia.baetzold
(at)la-dresden.de

Meinen Einstieg in die Welt der Nachhaltigkeit in Dresden fand ich durch einen ökologischen  Bundesfreiwilligendienst bei der Lokalen Agenda. Seitdem bin ich im Rahmen eines Minijobs bei der Lokalen Agenda, speziell im Bereich Ernährungsrat Dresden und Region,  weiterhin tätig.  

Während meines Oecotrophologie-Studiums habe ich mich umfassend mit den Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Insbesondere der Aspekt der Ernährung lag dabei im Fokus. Die Wahl unserer Lebensmittel und die Zusammenhänge von der Erzeugung bis zur zubereiteten Mahlzeit auf unseren Tellern haben mir verdeutlicht, dass auch jede:r Einzelne einen individuellen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten kann – sozusagen über den Tellerrand hinaus. Es ist mir eine Herzensangelegenheit die nachhaltige Entwicklung unserer gemeinsamen Zukunft zu unterstützen. 

Annica Kögler
Bundesfreiwilligen-dienstleistende

 

annica.koegler(at)la-dresden.de

Seit November darf ich die Lokale Agenda Dresden als Bundesfreiwilligendienstleistende unterstützen. Ich werde voraussichtlich am Projekt „Aktionsplan Essbare Stadt Dresden“ des Ernährungsrats Dresden mitwirken, freue mich aber gleichfalls auf das vielseitig aufgestellte Arbeitsfeld der Agenda und darauf die dahingehend große Akteurslandschaft noch weiter kennenzulernen.
Ich habe an der TU Dresden Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement studiert und mich währenddessen mehrere Jahre ehrenamtlich im Stadtgärten e.V. bei der Organisation von öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsgärten engagiert. Zeitweise habe ich mich im Rahmen einer der Dresdner Zukunftsstadtprojekte um die Etablierung von essbarem Stadtgrün gekümmert. Seit kurzem gebe ich mein Wissen in Workshops im Rahmen von Projekten zu Bildung für nachhaltige Entwicklung weiter. Ich bringe Erfahrungen aus dem wissenschaftlichen Bereich mit, und zwar aus meinen Aktivitäten am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V., darunter auch aus der Untersuchung von „Essbare Stadt“-Initiativen wie München und Andernach.
Nach meinem Studium habe ich mich am Interdisziplinären Zentrum für transformativen Stadtumbau in Görlitz wissenschaftlich mit regionaler Nachhaltigkeitstransformation beschäftigt, nämlich mit dem Strukturwandel in der Lausitz.
Ich freue mich nun sehr darauf, bei der Lokalen Agenda Dresden an einer zukunftsfreundlichen Stadtentwicklung zu arbeiten.

Derzeit in Elternzeit

Julia Leuterer
Geschäftsführung

julia.leuterer(at)la-dresden.de

Seit Ende 2016 arbeite ich als Geschäftsführerin für die Lokale Agenda Dresden, die den Dialog für eine nachhaltigen Entwicklung und enkeltaugliche Zukunft mitgestalten und übersetzen möchte. So möchte ich beitragen, die Menschen in Dresden und Sachsen zu inspirieren und zu vernetzen, um die Rahmenbedingungen hin zu einer zukunftsfähigen, kulturellen Praxis zu verändern.

Nach meinem Abschluss 2009 als Dipl.-Ing. für Landespflege (FH) habe ich in der Landschaft- und Umweltplanung gearbeitet. Seit 2011 war ich als  Reisende, freie Referentin und Autorin theoretisch und praktisch mit Fragen der Energieerzeugung und -nutzung, Landwirtschaft und Ernährung, Alltagsmobilität und Reisen, Ressourcenverbrauch und Konsumverhalten beschäftigt. Als Bloggerin beim Projekt ARTS (Accelerating and Rescaling Transitions to Sustainability) für das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung habe ich von 2014 bis 2016 aktiv und dokumentierend die Nachhaltigkeitsinititativen in Dresden begleitet.

Für mich schließt eine starke Nachhaltigkeit individuelle und gesellschaftlich relevante Fragen nach Gemeinschaft, Teilhabe, demokratischem Miteinander und gutem Leben für alle ein. Was heißt gutes Leben für Sie und welche Welt wollen Sie Ihren Mitmenschen hinterlassen?