Als Lokale Agenda begleiten wir weiterhin den Prozess rund um die Bundesgartenschau, die 2033 in Dresden stattfinden soll, in dem wir verschiedene Beteiligungsformate und Planungsprozesse aus der zivilgesellschaftliche Perspektive heraus konstruktiv zu unterstützen. Ziel ist es, Nachhaltigkeit und eine zukunftsfähige Stadtentwicklung im weiteren Verlauf des Vorhabens sichtbar und wirksam zu halten. Aktuell befindet sich der Gesamtprozess noch in einer frühen Phase.
© BUGA Dresden 2033 gGmbH/CROMATICS GmbH aus dem MOMENTUM BUGA DRESDEN 2033
In den vergangenen Monaten wurden mehrere Beteiligungsformate durch die BUGA GmbH und die Stadtverwaltung abgeschlossen. Die Ergebnisse sind in die Überarbeitung der Machbarkeitsanalyse eingeflossen und sollen die Perspektiven der Stadtgesellschaft stärker berücksichtigen. Das aktuelle zentrale Strategiepapier ist das „Momentum“, das über die vorgesehenen Kernareale und deren mögliche Entwicklung im Rahmen der BUGA informiert.
Zu Jahresbeginn ist die LA21 dem BUGA-Förderverein beigetreten. Dort bringt sich insbesondere Claudia in der Arbeitsgruppe Mitwirkung und Beteiligung ein. Der Förderverein versteht sich als begleitende Instanz, der die Prozesse der einzelnen Gremien BUGA GmbH, Aufsichtsrat, Stadtverwaltung und Stadtrat unterstützt, zugleich aber auch kritisch auf die Entwicklungen blickt. Zudem möchte der Verein eigene Projekte im Rahmen der BUGA entwickeln und umsetzen.
Im Rahmen dieses Engagements wurde unter anderem diskutiert, dass der Dresdner Norden als ursprüngliches Kernareal wieder aus der Planung entfallen ist, obwohl Beteiligungsprozesse zuvor eine stärkere Einbindung der Gebiete nördlich der Elbe angeregt hatten. Am 07.05. hat sich der Förderverein mit weiteren Interessierten getroffen, um über einzelne Areale wie Hechtpark, St. Pauli Friedhof und Heller sowie deren mögliche Anknüpfungspunkte zu sprechen.
Darüber hinaus stehen wir im Austausch mit dem Amt für Stadtgrün zur weiteren Ausgestaltung des Südparks (als Kernareal der BUGA). Dabei sollen insbesondere Ergebnisse eines 2024 durchgeführten Workshops zur Ausstellungsfläche „Essbaren Stadt“ im Südpark einfließen, die gemeinsam mit verschiedenen Akteur:innen aus der Stadtgesellschaft im Rahmen der Projektstelle zur Essbaren Stadt erarbeitet wurden.
