Am Sonntag, den 8. März ist wieder internationaler Frauen*tag und in Dresden finden sowohl am Sonntag als auch am Montag darauf (9. März) Veranstaltung, Kundgebungen und Demos statt, welche die Rechte von Frauen in den Mittelpunkt stellen.
Das Töchter Kollektiv initiiert am 9.3.2026 einen bundesweiten intersektional-feministischen Frauen*streik. Der politische Aktionstag macht unbezahlte und schlecht bezahlte Arbeit sichtbar und fordert Gleichstellung, Schutz vor Gewalt, die Anerkennung von Care-Arbeit sowie soziale Absicherung und politische Teilhabe.
Von der Dresdner Ortsgruppe des Töchter Kollektiv findet eine Kundgebung von 16-18 Uhr auf dem Postplatz statt. Mehr Infos sind über den Insta-Kanal @frauenstreik2026.dresden abrufbar.
Es sind alle eingeladen, diesen politischen Aktionstag zu unterstützen, gern durch Teilnahme an der Kundgebung selbst oder solidarisch, indem sie an dem Tag bewusst ihre Arbeit niederlegen oder pausieren, zum Beispiel um an einer stillen fünfminütigen Arbeitsunterbrechung um 12 Uhr teilnehmen.
Auch ver.di ruft am Frauen*tag gegen antifeministische Hetze und Abbau von Frauen- und Arbeitnehmer*innenrechten und für eine solidarische Gesellschaft und demokratische Arbeitswelt auf. Aus rechtlichen Gründen ruft die Gewerkschaft am darauffolgenden Montag nicht zum Streik, aber zu anderen Aktivitäten wie z. B. Demos, aktiven Mittagspausen, Aktionen in sozialen Medien etc. auf.
Und auch das Montagscafé im Kleinen Haus des Staatsschauspiels bezieht Stellung:
„Am 9. März, knüpfen wir an den internationalen Frauen*tag an und nehmen uns ein starkes historisches Vorbild: den Frauenstreik in Island am 24. Oktober 1975, als Frauen kollektiv ihre Arbeit niederlegten und damit sichtbar machten, was ohne sie nicht funktioniert.
Kommt mit uns mit, schließt euch uns an, singt, schreit, kämpft mit uns!“
