Die Adventszeit ist zurück und somit auch der Adventskalender des Netzwerkes Dresden Fair.Wandeln mit vier fairen Tipps zur Vorweihnachtszeit. Diesmal geben insgesamt vier Partner aus dem Netzwerk je einen Tipp und als Lokale Agenda starten wir direkt mal mit einem Thema, dass uns gerade am Herzen liegt:
Tipp für die 1. Adventswoche
So langsam kommt der Dezember und schon erklingen überall: Die Weihnachtsklassiker, neue Weihnachts-Alben, es wird an Weihnachts-Playlists gebastelt. Leider wird beim Streaming der Musik, die uns so sehr in Weihnachtsstimmung versetzt und uns durch die Feiertage trägt, auf den herkömmlichen Plattformen ziemlich unfair abgerechnet – natürlich nicht nur bei der Weihnachtsmusik, sondern leider ganz generell.
Wusstet ihr, dass viele Artists Geld verlieren, weil das Auszahlungssystem vieler bekannter Streaming-Plattformen nicht fair ist? Das Geld landet meist nicht bei den Künstler:innen, die ihr hört — sondern bei denen, die insgesamt am meisten gestreamt werden.
Anders und fairer funktionieren Services mit nutzerzentrierten Modellen, bei dem euer Geld die Artists unterstützt, die ihr wirklich streamst. Faire Sache.
Was könnt ihr tun?
Hier sind unsere Tipps für fairen Musikgenuss:
Informiert euch über Fairness in der Musikbranche
Checkt mal faire Musik-Plattformen aus
Setzt euch für einen fairen Anteil am Streaming-Einkommen ein:
• Gerechte Vergütung: Fairen Anteil am Streaming-Einkommen
• Mehr Klarheit: Transparenz & Einfluss für Künstler*innen
• Echte Musik: Gegen Fake Content und Fake Artists
Beispiele für fairere Plattformen:
TIDAL: Fan-basiertes Tantiemenmodell (@tidal_germany)
Bandcamp: Fokus auf direkten Kauf, hoher Anteil für Artists (@bandcamp)
SoundCloud: „Fan-Powered Royalties“ (@soundcloud)
Qobuz: Sehr transparent bei der Auszahlungsrate (@Qobuz)
Tipp für die 2. Adventswoche Weiter geht’s mit nachhaltigen Adventstipps vom Dresden Fair.Wandeln Netzwerk!
Der zweite Tipp in unserer Reihe kommt von unserem Partner, der @vgdresden.
Das leckere Essen an den Feiertagen ist für uns ein Highlight des Jahres. Aber hast du dich schon mal gefragt, wer eigentlich den Preis dafür zahlt, wenn der Braten oder die Weihnachtsschokolade spottbillig sind?
Die Antwort ist oft bitter. Global: Kakaobäuerinnen, die trotz härtester Arbeit in Armut leben.
Regional: Landwirt:innen hier vor Ort, die gegen das Preisdumping des Weltmarktes kämpfen.
Was du tun kannst? Veränderung beginnt oft im Kleinen und auf deinem Kassenzettel.
Hinterfrage den Preis: Wenn Lebensmittel extrem billig sind, zahlt meist jemand anderes oder unsere Umwelt drauf.
Kauf bewusst ein: Unterstütze Höfe und Betriebe, die du kennst, Genossenschaften, wie die @vgdresden) und den Fairen Handel. Siegel könnnen dafür hilfreich sein.
Informiere dich: Schau mit unseren Filmtipps der Mediatheken hinter die Kulissen der Lebensmittelindustrie.
Zum Thema Schokolade: „RE: Schokolade – Fair und nachhaltig“ (ARTE) oder „Schmutzige Schokolade“ (youtube) Darum geht’s: Ein ehrlicher Blick auf Lieferketten von Schokolade.
Zum Thema Landwirtschaft: „Bio oder billig? Das Dilemma der Landwirte“ (NDR)
Darum geht’s: Warum kämpfen so viele Höfe ums Überleben? Diese Doku zeigt den Spagat zwischen Tierwohl, Qualität und dem Diktat der billigen Preise
Zum Thema Konsum: „Bio, saisonal, regional – alles egal?“ (NDR)
Darum geht’s: Ein spannender Faktencheck im Format „The Green Garage“.
Bleibt gespannt und schaut gerne Mal auf unserer Instagramseite vorbei. Wir bereiten schon den nächsten Tipp für euch vor.
