Ausgebucht: Klimakrise, Artensterben,… wie können wir mit denjenigen in wahrhaftige Gespräche kommen, die die Krisen (noch) nicht ernst genug nehmen?

Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich der Workshop der Lokalen Agenda Dresden gemeinsam mit dem Netzwerk „Die gemeinsame Sache“ und dem „Wandelwerk Umweltpsychologie“ und möchte eine Antwort darauf geben.

Gespräche mit anderen Menschen, die sich nicht wie ihr in der Nachhaltigkeits-Blase befinden, fallen euch schwer? Ihr sucht nach neuen Impulsen, wie ihr mit Menschen in Alltagssituationen oder in eurem beruflichen Kontext ins Gespräch kommen könnt, die sich über die vielfältigen Krisen unserer Zeit kaum Gedanken machen oder in ihrem Handeln zu anderen Schlüssen kommen als ihr?

Auf diese Fragen bietet der Workshop Antworten. Dabei geht es darum, wie wir konstruktiver und angenehmer mit Menschen mit anderen Meinungen ins Gespräch kommen können und wie wir aus der Schuld und Vorwurfs-Spirale aussteigen können, um uns darüber zu verständigen, was uns wirklich wichtig ist.

Der Workshop bietet dafür einen geschützten Raum, bringt „Food for thought“ aus der Umweltpsychologie und der Forschung und Werte und Framing des Common Cause Netzwerks ein.

Den Workshop leiten:

Anne Wiebelitz, hat das deutschsprachige Common Cause Netzwerk „Die gemeinsame Sache“ mitgegründet und arbeitet als Wildnispädagogin und freiberufliche Trainerin mit den Schwerpunkten Kommunikation und Konflikttransformation. Sie forscht schon eine Weile dazu, wie Dialog zwischen Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und Ansichten über die Welt gelingen kann.

Luise Willborn, hat den Verein Wandelwerk e.V. mitgegründet, dessen Ziel es ist, das Wissen der umweltpsychologischen Forschung in die Praxis zu bringen. Sie arbeitet als Fachmentorin an der FernUniversität Hagen im Fachbereich Bildungspsychologie und ist freiberuflich als Bildungsreferentin für Umweltpsychologie und Kommunikation tätig.

Am 30. Januar 2021 geht es in zwei Blöcken á 2,5 Stunden (9:30 Uhr -12:00 Uhr und 14:00 Uhr – 16:30 Uhr) um Kommunikation, Framing und Umweltpsychologie. Besonders wird sich folgenden Inhalten gewidmet:


– Framing: was ist das eigentlich und warum sollten wir uns damit befassen?
– Wertelandkarte: Grundlagen für Framing, das nicht manipulativen wirkt
– Rezeptur für eine gelingende Gesprächsbasis
– Umweltpsychologie: wie können wir Menschen dabei unterstützen, klimagerecht zu handeln?

Aufgrund der anhaltenden Pandemie wird der Workshop digital stattfinden. Nach einer Anmeldung an die E-Mail-Adresse email hidden; JavaScript is required erhaltet ihr weitere Informationen und die Zugangsdaten.

Die Anmeldung kann ebenfalls in der Veranstaltungsbeschreibung unter der Rubrik „Veranstaltungen“ erfolgen.