Der Stadtrat entscheidet bald über die Zukunft der Carolabrücke. Am 18. August berät das Begleitgremium, am 3. September soll die finale Entscheidung im Stadtrat fallen. Die aktuelle Vorgabe lautet weiterhin: Vier Fahrspuren für den Neubau, doch die Gegenstimmen mehren sich.
© Dresden Zero/ BUND/ Greenpeace Dresden/ StuRA TU Dresden/ tuuwi
Verkehrsforscher*innen und ihre Simulationen zufolge hat die Anzahl der Spuren auf der Brücke keinen wesentlichen Einfluss auf die Staubildung; entscheidend sind vielmehr die Verkehrsknotenpunkte vor und nach der Brücke. Die vierspurige Brücke kostet die Dresdner Bürger*innen jedoch etwa 30 Millionen Euro mehr als ein zweispuriger Neubau.
Aus diesem Grund gibt es die klare Forderung nach zwei statt vier Fahrspuren für die neue Carolabrücke. Um diesem Anliegen Gehör zu verschaffen, findet am Sonntag, den 16. August 2026, von 14:00 bis 15:30 Uhr eine große Kundgebung bei den Elbwiesen (Neustädter Seite an der ehemaligen Carolabrücke) statt. Neben spannenden Reden von Expert*innen erwartet alle Teilnehmenden ein buntes Programm. Es gibt ein Bobbycar-Rennen mit tollen Preisen, eine kreative Brückenbau-Challenge und ein Kinderschminken für die Kleinsten.
📆 16. August 2026
⏰ 14:00 bis 15:30 Uhr
📍 Elbwiesen, Neustädter Seite an der ehemaligen Carolabrücke
Zusätzlich wird es ein gemeinsames Aktionsbild geben. Bringt dazu gerne ein Gefährt mit, mit dem ihr am liebsten über die neue Carolabrücke fahren würdet, egal ob Laufrad, Tandem oder Sandkastenbagger. Auch eure besten Freund*innen, eure Oma und eure Nachbar*innen sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, denn jedes einzelne Gesicht auf dem Aktionsbild zählt.
Helfende Hände gesucht:
Für die Kundgebung werden noch Unterstützer*innen gesucht. Wer mit anpacken möchte, egal ob beim Kinderschminken oder Ordner*innen sein, kann sich gerne bei kontakt@dresdenzero.de per Mail melden.
